Schwer zu sagen. PC sind eigentlich beide, ich sag mal Stand-PC zum großen Trum

Ein Laptop ist halt praktischer, weil man ihn auch leichter mitnehmen kann. Und wenn man einen günstigen Office-PC braucht, ist ein Laptop mittlerweile preislich gleich wie ein großer PC. Man muss ja auch berücksichtigen, dass beim Laptop der Monitor dabei ist. Ein großer Vorteil von Laptops ist auch, dass sie grundsätzlich deutlich weniger Strom verbrauchen als ein großer PC. Das ist so, weil bei Lappys ja alles extrem aufs Energie sparen getrimmt ist, damit der Akku möglichst lange hält. Dann kommt halt noch die Tatsache hinzu, dass man bei Stand-PCs meistens deutlich größere Bildschirmdiagonalen hat, und je größer der Bildschirm, desto mehr Strom verbraucht er auch.
Ein großer Nachteil von Laptops ist, dass die Aufrüstung nur schwer bis gar nicht möglich ist, genauso auch der Austausch von Teilen bei defekt.
Beim großen PC: Grafikkarte hin -> neue Grafikkarte rein, Netzteil durchgeschmort -> neues Netzteil rein, usw.
Beim Laptop: Kleinigkeit kaputt -> ganzes Gerät einschicken
Ich weiß auch nicht, ob das wirklich immer so ist oder ob das nur zufällig bei mir so war, aber alle Stand-PCs, die ich selbst zusammengebaut habe, liefen so lange problemlos, bis ich sie aufgrund der Leistung aufgerüstet oder ausgetauscht habe, bzw. laufen auch jetzt noch, obwohl sie schon ziemlich alt sind. Da ging nie was kaputt.
Bei meinem Laptop (HP nx6125), eigentlich ein Business-Modell mit besonders guter Verarbeitung (kein Gericom-Klumpert) hingegen sind jetzt nach 2 1/2 Jahren schwere Displayfehler aufgetreten, also großer weißer Balken am Rand und so, wurde jetzt eingeschickt (Gott sei Dank habe ich eine Garantieerweiterung genommen). Beim Notebook meiner Schwester (HP nx6325, Nachfolgemodell von meinem) gab es bereits am Anfang Akkuprobleme, wurde auf Garantie Akku ausgetauscht, nach kurzer Zeit das selbe Problem wieder, also wohl Ladeelektronik des Notebooks kaputt. Nachdem Schwester Gerät aber unbedingt brauchte, wurde nicht mehr eingeschickt innerhalb der Garantielaufzeit (1 Jahr). Netzteil war zwischendurch auch kaputt, habe ich um 30 Euro ein neues gekauft. Und jetzt hat sie genau den gleichen defekt wie ich bei meinem, aber noch in viel viel schlimmer, 3/4 des Bildschirms sind nicht mehr zu erkennen, nur weiß bzw. bunte Farben. Sowas finde ich schon schlimm.
Habe mir gleich nach Auftreten der Defekte (bis dahin habe ich 2 Jahre lang ausschließlich mit dem Laptop gearbeitet, jedoch auch mit extra angeschlossenem Monitor, Tastatur und Maus. Jetzt habe ich mir in meinem vorigen Gehäuse wieder einige günstige Komponenten eingebaut, dafür habe ich glaube ich nur 200-250 Euro aufgewandt, und der läuft 1A, mehr als schnell genug.
Mal schauen, was ich dann weiter mache, wenn ich das Notebook zurückbekomme. Denke, das wird dann nur mehr für unterwegs benutzt.
So, insgesamt meine aktuelle Meinung: Am besten nen guten Stand-PC daheim stehen haben am Schreibtisch, immer leicht und günstig aufrüstbar. Für unterwegs würde ich mittlerweile eher zu einem kleineren Notebook tendieren, also nicht wie meins mit Bildschirmdiagonale 15", sondern eher im Bereich von 13", das erscheint mir als ideal. Netbooks (Asus Eee, Acer One, Samsung nc10, ...) sind auch eine nette Möglichkeit, aber nur, wenn es wirklich portabel sein soll (also noch leichter und kleiner), der kleine Monitor nicht stört und man kein DVD-Laufwerk benötigt.